Commerzbank

Standort:

Frankfurt, Deutschland

Höhe:

259 Meter

Stockwerke über der Erde:

63

Baustart:

1994

Bauende:

1997

Architekten:

Sir Norman Foster and Partners, London

 

Commerzbank:

Innenansicht

Der 1997 fertig gestellte Commerzbank-Tower (offizieller Name: Erweiterungsbau der Commerzbank-Zentrale Frankfurt am Main), war das erste Hochhaus in Frankfurt, das in reiner Stahl-Skelett Bauweise erbaut wurde.

Es steht auf mehr als 100 Pfählen, die bis zu 50 Meter tief in die Erde gerammt wurden.

Bei der Entwicklung achtete Sir Norman Foster besonders auf den ökologischen Ansatz. Damit entstand der erste ökonomische Wolkenkratzer der Welt.

Rechnet man den Antennenmast mit ein, bringt es das Gebäude auf 299 Meter.

Das Gebäude verfügt über insgesamt neun Gärten mit jeweils 200 Quadratmetern Größe. Der höchstgelegene Garten liegt auf 144 Meter Höhe.

Zurückgesetzte Fensterfront

Der Wolkenkratzer ist auch ein Niedrigenergiehaus. Er ist nicht vollklimatisiert, weshalb sich auch alle Fenster bis zum 50. Stock öffnen lassen. Für angenehmes Klima sorgt das 200 Meter hohe Atrium. Dadurch werden 25 bis 30 Prozent Energie gegenüber einem herkömmlichen Hochhaus eingespart. Leider ist der Tower nicht für die Öffentlichkeit zugänglich. Bei zukünftigen Projekten in Frankfurt soll das anders werden.

Jedes Geschoss bietet eine Grundfläche von 1.630 Quadratmeter. Damit bietet der Turm Platz für 2.100 Arbeitsplätze.

Der Commerzbank-Tower löste 1997 den Messeturm in Frankfurt als das höchste Gebäude Europas ab und wurde erst 2005 von Moskaus höchstem Wohnhaus Triumph-Palace überragt.

 

 

 

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