Taipei 101 - Die deutsche Fassade

Die Planungsphase | Die deutsche FassadeErdbeben während des BausFertigstellungTaipei 101

Standort:

Taipei, Taiwan

Höhe:

509 Meter

Stockwerke über der Erde:

101

Baustart:

Juni 1999

Bauende:

Ende 2004

Fahrstühle:

63, ca. die Hälfte davon als Doppeldecker mit zwei Kabinen übereinander

Verbautes Material:

60.000 Tonnen Stahl, 5.360 km Telefonkabel, 100 km Wasserleitungen

Architekt:

C.Y. Lee & Partners

 

Fassadenteile

Fassaden "Made in Germany" sind auch in Fernost gefragt. Die Josef Gartner GmbH aus dem bayerischen Gundelfingen erhielt den Auftrag die Fassade des neuen Super-Towers zu fertigen. Als einer der international führenden Fassadenhersteller arbeitete die Firma bereits am viert höchsten Gebäude der Welt, dem Jin Mao Building in Shanghai.

Insgesamt 17.000 Fassadenelemente wurden montiert und ragen bis zu einer Höhe von 508 Metern in den Himmel.

Nach den Anschlägen in New York wird die Sicherheit von Hochhäusern weiter verbessert, deshalb wurden die Fassaden einem extremen Härtetest ausgesetzt. Aber nicht nur aus diesem Grund. Der Taipei Financial Center entstand ausgerechnet in Taiwan, inmitten einer der aktivsten Taifun- und Erdbebenregionen.

Damit man mögliche Unfälle in Folge von Naturkatastrophen ausschließen kann, unterzogen die Gundelfinger ihre Fassaden massiven Belastungstests. Der schwierigste: Ein 2000 PS starker Flugzeugmotor simuliert einen Taifun mit Windstärke 13. Künstlicher Regen wird auf die Scheiben gespritzt. Das Spezialglas darf nicht brechen. Der Rahmen und die Dichtungen dürfen keinen Tropfen durchlassen, dem Sturm keinen Angriffspunkt bieten.

Das die Tests nötig sind, zeigte das Erdbeben vom 31. März 2002, dem die bereits montierte Fassade der unteren Stockwerke standhielt (siehe auch Erdbeben während des Baus).

Alle Bilder vom Bau des Gebäudes Copyright Josef Gartner GmbH

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Taipei101

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